Mit Bescheid vom 12.12.24 erteilte das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz der Österreichischen Gesellschaft für Integrative Therapie (ÖGIT) die Anerkennung als psychotherapeutische Ausbildungseinrichtung mit der methodenspezifischen Ausrichtung „Integrative Therapie“. Ebenso wurde das Weiterbildungscurriculum der ÖGIT für den Bereich Säuglings-, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie in die Liste der Weiterbildungseinrichtungen aufgenommen.
Informationen zu den Ausbildungslehrgängen im Fachspezifikum „Integrative Therapie“ finden Sie hier.
Fortbildungen 2026
VON ANFANG AN – Begleitung von Eltern und Babys in der psychotherapeutischen Praxis
„Das Ich wird am Du zum Ich.“ (Martin Buber)
Wir Menschen sind neurobiologisch gesehen auf soziale Resonanz und Bindung ausgerichtete Wesen und brauchen dies als Grundlage zur Entwicklung – von Anfang an. Bindungsförderung zwischen Eltern und Babys steht daher – bereits in der Schwangerschaftsbegleitung und auch in der Eltern-Säuglings-Kleinkind-Psychotherapie im Zentrum des Handelns und im Mittelpunkt vieler methodischer Zugänge.
Dieser Abend widmet sich anhand von Beispielen aus der Praxis
– verschiedenen Ursachen für frühe Bindungsabbrüche
– deren Auswirkungen (insbes. Regulationsstörungen), sowie
– unterschiedlichen Ansätzen der Unterstützung, mit besonderer Berücksichtigung der emotionalen Ersten Hilfe und dem zugrundeliegenden Konzept der Selbstanbindung.
Datum: 25.02.2026, 18:30 – 21:00 Uhr (3AE)
Ort: Praxis Cornelia Jungwirth
Johann-Sebastian-Bach-Straße 28
4020 Linz
Organisationsteam: Cornelia Jungwirth, Barbara Obrecht & Ursula Pröll-List
Input: Mag. Mag.(FH) Johanna Schmidmayr
Psychotherapeutin (Integrative Gestalttherapie), Säuglings-ElternKleinkind-Psychotherapie, Bindungsanalytikerin, EEH-Therapeutin Johanna Schmidmayr ist u.a. ausgebildet in Bindungsanalyse nach Hidas/Raffai, Emotioneller Erster Hilfe nach Thomas Harms und in ressourcen- und körperorientierter Krisenbegleitung in Schwangerschaft, Geburt, Baby- und Kleinkindzeit nach Paula Diederichs.
Kosten: 30,00 Euro (inkl. Getränke)
Die zugehörige Rechnung folgt nach der Anmeldung, bitte erst danach (mit Rechnungsnummer als Zahlungsreferenz) einzahlen
Für die Veranstaltung wird eine Bestätigung mit 3 Fortbildungseinheiten ausgestellt
Anmeldung: seminare@oegit.at (Stichwort: „Von Anfang an“)
Zwangsstörungen in a nutshell: Symptomatik, Diagnostik und Behandlung – und ein Plädoyer für die Einbindung von Expositionen in integrative Behandlungskonzepte
Zwangsstörungen zählen zu den hartnäckigsten und zugleich belastendsten psychischen Erkrankungen. Die vielgestaltigen Symptomprofile gehen häufig mit erheblichen Einschränkungen der Alltagsbewältigung und einem hohen Chronifizierungsrisiko einher. Der Abend bietet einen kompakten Überblick über die Breite von Zwangssymptomen sowie ihre diagnostische Einordnung nach ICD-10 und ICD-11. Zudem wird der aktuelle Stand evidenzbasierter Behandlung dargestellt: die kognitive Verhaltenstherapie mit Schwerpunkt auf Expositionen mit Reaktionsverhinderung (ERP) gilt laut S3-Leitlinie (2022) als der wirksamste Ansatz in der Therapie von Zwangsstörungen.
Aus Sicht der Vortragenden lassen sich störungsspezifisches Wissen und verhaltenstherapeutische Interventionen sehr gut mit dem prozessualen, intersubjektiven und phänomenologisch orientierten Vorgehen der Integrativen Therapie verbinden.
Auf Basis eigener Praxiserfahrungen wird praxisnah und konkret beschrieben, wie Expositionen vorbereitet werden können, welche Schritte im Vorfeld wichtig sind und worauf Therapeut:innen während der Durchführung achten sollten.
Raum für Diskussion, kollegialen Erfahrungsaustausch und Vernetzung runden den Abend ab.
Datum: 25.03.2026, 18:30 – 21:00 Uhr (3AE)
Ort: Praxis Cornelia Jungwirth
Johann-Sebastian-Bach-Straße 28
4020 Linz
Organisationsteam: Cornelia Jungwirth, Barbara Obrecht & Ursula Pröll-List
Input: Mag. Martina Simbürger MAS
Integrative Therapeutin; akadem. Abschlussarbeit über die Behandlung von Zwangsstörungen; Besuch von Seminaren des „Marburger Zwangscurriculums“ und Teil des „Netzwerktreffen Intensive Exposition bei Zwangsstörungen“
Kosten: 30,00 Euro (inkl. Getränke)
Die zugehörige Rechnung folgt nach der Anmeldung, bitte erst danach (mit Rechnungsnummer als Zahlungsreferenz) einzahlen
Für die Veranstaltung wird eine Bestätigung mit 3 Fortbildungseinheiten ausgestellt
Anmeldung: seminare@oegit.at (Stichwort: „Zwang“)
Die Poesie- und Bibliotherapie ist eine wichtige Methode der Integrativen Therapie. Sie hat ihre Wurzeln sowohl im kreativ-literarischen als auch im psychotherapeutischen Bereich. Dabei dient uns die gestaltete Sprache als Medium und wir erfahren, welche Kraft und Feinheit in einem Wort oder Satz stecken können.
In diesem Workshop vermittle ich einen Auszug unterschiedlicher Techniken und Einsatzmöglichkeiten der PBT, die selbst ausprobiert und in das Methodenrepertoire aufgenommen werden können. Diese reichen vom niederschwelligen Einstiegssprachspiel über spielerische Schreibzugänge bis hin zu Verdichtungs- und Erweiterungsmöglichkeiten.
Ein selbst geschriebener Text ist immer eine Botschaft von sich, über sich, für sich, aber auch an andere. Er erlaubt uns einen Blick in das Leben eines Menschen und hilft, es ein Stück weit nachzuvollziehen und zu verstehen.
Denn – „Schreiben heißt, sich selber lesen.“ (Max Frisch)
Leitung: Mag. a Barbara Winzely, MSc
Psychotherapeutin (Humanistischer Cluster/Integrative Therapie), Lehrtherapeutin ÖGIT/UWK
Zeit: Samstag, 28. März 2026 von 9.00 – 17.30 (8AE)
Ort: im Hinterhaus, 1070 Wien, Schottenfeldgasse 12
Kosten: 160,00 € (für ÖGIT-Mitglieder) / 190,00 € (für Nichtmitglieder)
(jeweils ohne Unterkunft und Verpflegung)
Die zugehörige Rechnung folgt nach der Anmeldung, bitte erst danach (mit Rechnungsnummer als Zahlungsreferenz) einzahlen
Anmeldung: seminare@oegit.at („PBT“)
Stornobedingungen: Nach Eingang der Seminargebühr erhalten Sie eine Anmeldebestätigung. Sollte das Seminar schon belegt sein, werden Sie auf unserer Warteliste vorgemerkt und benachrichtigt, falls ein Platz frei wird. Eine rasche Anmeldung wird empfohlen, da die Anmeldungen in der Reihenfolge ihres Einlangens berücksichtigt werden und die Gruppenräume und Unterkünfte spätestens bis zum Anmeldeschluss verbindlich gebucht werden müssen. Bei Rücktritt nach Anmeldeschluss (3 Wochen vor Seminarbeginn) sind die gesamten Seminargebühren zu entrichten, sofern kein/e Ersatzteilnehmer/in benannt werden kann. Die Seminare werden jeweils nur bei genügender TeilnehmerInnenzahl durchgeführt. Jede/r Gruppenteilnehmer/in nimmt eigenverantwortlich an dem Seminar teil.
Online-Seminar in drei Teilen für den psychotherapeutischen Umgang mit konsumierenden Jugendlichen und Erwachsenen (und deren Angehörige). Psychotherapeutische Arbeit mit suchtkranken Patient:innen in freier Praxis und in Institutionen.
Das Seminar richtet sich vor allem an Psychotherapeut:innen, die mit Patient:innen arbeiten, die ein erhöhtes Risiko aufweisen eine Abhängigkeit oder einen riskanten Konsum zu entwickeln oder bereits entwickelt haben. Viele Psychotherapeut:innen haben Berührungsängste, wenn es um die Behandlung suchtkranker Patient:innen geht. Mithilfe dieses Seminars sollen Tipps und Tricks vermittelt werden, wie auch die Arbeit mit suchtkranken Patient:innen gut gelingen kann.
Es wird Grundlagenwissen vermittelt, um im Alltag konsumierende Jugendliche und Erwachsene erkennen und rechtzeitig Hilfestellungen anbieten zu können. Es geht in diesem Seminar auch darum, dass Fallstricke in der Behandlung von suchtkranken Patient:innen näher gebracht werden. Nur, wenn Konsumformen erkannt und die individuelle Geschichte der Suchterkrankung verstanden wird, können suchtkranke Patient:innen gezielt behandelt werden. Die Teilnehmer:innen sollen Abhängigkeit verstehen lernen, um einen anderen Umgang in ihrem Arbeitsbereich umsetzen zu können.
Leitung: Schubert-Hager Melanie, BA MA MSc MSc (Bildungswissenschaft, Psychotherapie, Suchtberatung und Prävention),
Angestelltenverhältnis in der Langzeitdrogentherapie des API in Niederösterreich und übt dort eine psychotherapeutische Tätigkeit aus. Zudem arbeitet sie in freier Praxis und behandelt oft suchtkranke Patient:innen.
Zeit: Dienstag 31.3.2026 / Dienstag 28.4.2026 / Dienstag 26.5.2026 jeweils 3 AE (18:00 – 20:30)
Ort: Zoom
Kosten: 80,00 € (für ÖGIT-Mitglieder) / 100,00 € (für Nichtmitglieder)
Ist nur Gesamt zu buchen
Die zugehörige Rechnung folgt nach der Anmeldung, bitte erst danach (mit Rechnungsnummer als Zahlungsreferenz) einzahlen
Anmeldung: seminare@oegit.at („Suchttherapie“)
Stornobedingungen: Nach Eingang der Seminargebühr erhalten Sie eine Anmeldebestätigung. Sollte das Seminar schon belegt sein, werden Sie auf unserer Warteliste vorgemerkt und benachrichtigt, falls ein Platz frei wird. Eine rasche Anmeldung wird empfohlen, da die Anmeldungen in der Reihenfolge ihres Einlangens berücksichtigt werden und die Gruppenräume und Unterkünfte spätestens bis zum Anmeldeschluss verbindlich gebucht werden müssen. Bei Rücktritt nach Anmeldeschluss (3 Wochen vor Seminarbeginn) sind die gesamten Seminargebühren zu entrichten, sofern kein/e Ersatzteilnehmer/in benannt werden kann. Die Seminare werden jeweils nur bei genügender TeilnehmerInnenzahl durchgeführt. Jede/r Gruppenteilnehmer/in nimmt eigenverantwortlich an dem Seminar teil.
Lachen als Therapie – Die CliniClowns
Die CliniClowns besuchen das ganze Jahr Patient*innen auf diversen Stationen in Krankenhäusern und in Alten- und Pflegheimen in OÖ. In jeder Lachvisite machen sie sich zu zweit auf den Weg in einzelne Krankenzimmer, durchstreifen die Gänge und besuchen Wartende in den Ambulanzbereichen. Als meist fröhliche, manchmal berührende und auf jeden Fall immer irritierende bunte Gestalten versuchen sie mit den Menschen in Verbindung zu gehen und schaffen Momente des Lachens, des Lächelns, des Berührtseins und des Mitgefühls.
An diesem Abend stellt Frau Sabine Sandberger, Mag.a, Dr.in, M.A. uns die Organisation der CliniClowns OÖ vor und erzählt über verschiedene Begegnungen, die sie als Frau Dr. Stella Stanislausa erleben durfte. Sie lädt uns ein, kurz einmal in das Clownsein hineinzuschnuppern und uns auszuprobieren.
Im Gespräch werden wir die Inhalte dieses Abends im integrativen Kontext miteinander reflektieren und Ideen für unseren Praxisalltag einsammeln.
Datum: 22.04.2026, 18:30 – 21:00 Uhr (3AE)
Ort: Praxis Cornelia Jungwirth
Johann-Sebastian-Bach-Straße 28
4020 Linz
Organisationsteam: Ursula Pröll-List, Cornelia Jungwirth & Barbara Obrecht
Input: Sabine Sandberger, Mag.a, Dr.in, M.A.
Psychotherapeutin, Psychologin, Klinische- und Gesundheitspsychologin (u. a. im Strafvollzug, in der Flüchtlings- und Migrant*innenbetreuung und in freier Praxis), Cliniclown, zahlreiche Aus- und Fortbildungen im Bereich Clownerie, Improvisationstheater, Theater und Film [etwa an der Neighborhood Playhouse School of the Theatre (NYC) oder an der New York Film Academy (NYC)], Fulbrightstipendiatin für ein Masterstudium in „Expressive Arts in Psychotherapy“ (Cambridge / USA), Gründung und Leitung des „Kleinen Theater am Platzl“ in der Justizanstalt Garsten, Gründung des Vereins „Kunstrand“ und Teilnahme an zwei EU-Projekten zum Thema „Theater und Gefängnis“, Lehrbeauftragte für Theaterpädagogik an der Privaten Pädagogischen Hochschule Linz, Doktoratsstudium
Kosten: 30,00 Euro (inkl. Getränke)
Die zugehörige Rechnung folgt nach der Anmeldung, bitte erst danach (mit Rechnungsnummer als Zahlungsreferenz) einzahlen
Für die Veranstaltung wird eine Bestätigung mit 3 Fortbildungseinheiten ausgestellt
Anmeldung: seminare@oegit.at (Stichwort: „ClinicClowns“)
PEP (Prozessorientierte Energetische Psychologie bzw. Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie) nach Michael Bohne als eine Variante der sogenannten „Klopftechniken“ kann aus neurobiologischer Perspektive auf ähnliche Wirkfaktoren – z. B. auf das sogenannte „Prozessieren“ und die bifokale Achtsamkeit – zurückgeführt werden wie das hochwirksame, forschungsgestützte und neurowissenschaftlich begründete EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing nach Francine Shapiro). Es ist jedoch im Umgang mit belastendem bis traumatischem Erleben ein schonenderer und besser intersubjektiv regulierbarer Zugang als letzteres. Darüber hinaus eignet PEP sich für viele Patient*nnen als effiziente Selbsthilfe-Methode bei belastenden Emotionen und dysfunktionalen Kognitionen bzw. dysfunktionalen Grundüberzeugungen, wodurch sich deren Selbstwirksamkeitserleben erhöht. Auf dem Hintergrund neuerer Forschungsergebnisse zu unserem Tastsinnesorgan (Grunwald, „Homo hapticus“, 2017) kann PEP auch als eine strukturierte, wirksame Methode einer Stress-regulierenden Selbstberührung angesehen werden.
Etwa eine Woche vor Beginn der Lehrveranstaltung wird an die Teilnehmer*innen ein ausführliches Handout verschickt, sodass man ohne Zusatzliteratur auskommen und die Mitschrift sich auf persönliche Zusatzanmerkungen beschränken kann. Lediglich das kleine Büchlein von Michael Bohne „Bitte klopfen! Anleitung zur emotionalen Selbsthilfe“ um 10 € sei bereits an dieser Stelle als Ergänzung zum Handout empfohlen. Wenn es die Zeit erlaubt, kann man sich dann bei Interesse bereits im Vorfeld zur LV mit dieser ungewohnten Interventionsform ein wenig vertraut machen.
- In dieser Lehrveranstaltung werden Sie mit dem Standardvorgehen in dieser psychotherapeutischen Zusatzmethode praktisch vertraut gemacht und wie sich das mit der Integrativen Grundhaltung vereinbaren lässt.
- Darüber hinaus werden sogenannte „Haltetechniken“ als weitere mögliche Formen wirksamer Selbstberührung vorgestellt.
- Sie lernen die dahinterstehenden, v. a. neurobiologisch begründeten Hypothesen inklusive Polyvagal-Theorie nach Stephen W. Porges über die möglichen Wirkfaktoren kennen.
- Auf diesem Verständnishintergrund werden Ähnlichkeiten und Unterschiede zum EMDR, zu Brainspotting (David Grand) und zur problemfokussierten Achtsamkeit (Hofer-Moser) im Überblick aufgezeigt.
Leitung: Dr. Otto Hofer-Moser, MSc
Arzt für Allgemeinmedizin in Rosegg, Kärnten, seit 01.01.22 als Arzt in Pension. Lehrtherapeut der Österreichischen Ärztekammer, Balintgruppen-Leiter. Seit 2008 Lehrtherapeut der IT an der DUK mit den Schwerpunkten Leibtherapie, Psychosomatik und Trauma-Therapie. E-mail: otto.hofer-moser@aon.at
Zeit: FR 24. April 2026 von 14.00 – 18.30 und SA 25. April 2026 von 09.00 – 17.30 (13AE)
Ort: Seminar- und Tagungszentrum des Wiener Hilfswerks
1070 Wien, Schottenfeldgasse 29
Kosten: 240,00 € (für ÖGIT-Mitglieder) / 270,00 € (für Nichtmitglieder)
(jeweils ohne Unterkunft und Verpflegung)
Die zugehörige Rechnung folgt nach der Anmeldung, bitte erst danach (mit Rechnungsnummer als Zahlungsreferenz) einzahlen
Anmeldung: seminare@oegit.at („Klopftechnik“)
Stornobedingungen: Nach Eingang der Seminargebühr erhalten Sie eine Anmeldebestätigung. Sollte das Seminar schon belegt sein, werden Sie auf unserer Warteliste vorgemerkt und benachrichtigt, falls ein Platz frei wird. Eine rasche Anmeldung wird empfohlen, da die Anmeldungen in der Reihenfolge ihres Einlangens berücksichtigt werden und die Gruppenräume und Unterkünfte spätestens bis zum Anmeldeschluss verbindlich gebucht werden müssen. Bei Rücktritt nach Anmeldeschluss (3 Wochen vor Seminarbeginn) sind die gesamten Seminargebühren zu entrichten, sofern kein/e Ersatzteilnehmer/in benannt werden kann. Die Seminare werden jeweils nur bei genügender TeilnehmerInnenzahl durchgeführt. Jede/r Gruppenteilnehmer/in nimmt eigenverantwortlich an dem Seminar teil.
Paar- und Beziehungsprobleme sind häufig Themen in der Psychotherapie. Auch wenn nur eine Person darüber berichtet, so ist die Partner:in doch im Raum mit anwesend. Manchmal wird es gewünscht und notwendig, den Partner oder die Partnerin in den therapeutischen Prozess einzubeziehen und paartherapeutisch zu arbeiten. Oftmals möchten Paare auch von vornherein eine Paartherapie machen. Sind Sie als Integrative Therapeut:innen und psychosoziale Berater:innen motiviert und gut darauf vorbereitet, mit Paaren zu arbeiten?
- Was ist anders in der Arbeit mit Paaren im Vergleich zur „Einzeltherapie“.
- Gibt es Themen, die immer wieder auftauchen?
- Welches sind besondere Herausforderungen und „Fallen“ in der Paartherapie?
- Welche Interventionen, Methoden und Techniken sind erfolgversprechend?
Die Integrative Therapie stellt – von der Metatheorie bis zur Praxeologie – ein vielseitiges und kreatives therapeutisches Handwerkszeug bereit, um Paare gut begleiten zu können. Das Seminar zeigt verschiedene Möglichkeiten auf und bietet Raum für Erfahrungsaustausch, Fallbesprechungen und Fragen.
Leitung: Cornelia Cubasch-König, MSc.
Psychotherapeutin (Humanischtischer Cluster/Integrative Therapie), Paartherapeutin und Supervisorin, Lehrtherapeutin ÖGIT/UWK
Zeit: Samstag, 30. Mai 2026 von 9.00 – 17.30 (8AE)
Ort: im Salon des Pfarrhauses der Herz-Jesu Kirche, Sparbersbachgasse 58/2. Stock, 8010 Graz
Kosten: 160,00 € (für ÖGIT-Mitglieder) / 190,00 € (für Nichtmitglieder)
(jeweils ohne Unterkunft und Verpflegung)
Die zugehörige Rechnung folgt nach der Anmeldung, bitte erst danach (mit Rechnungsnummer als Zahlungsreferenz) einzahlen
Anmeldung: seminare@oegit.at („Paare“)
Stornobedingungen: Nach Eingang der Seminargebühr erhalten Sie eine Anmeldebestätigung. Sollte das Seminar schon belegt sein, werden Sie auf unserer Warteliste vorgemerkt und benachrichtigt, falls ein Platz frei wird. Eine rasche Anmeldung wird empfohlen, da die Anmeldungen in der Reihenfolge ihres Einlangens berücksichtigt werden und die Gruppenräume und Unterkünfte spätestens bis zum Anmeldeschluss verbindlich gebucht werden müssen. Bei Rücktritt nach Anmeldeschluss (3 Wochen vor Seminarbeginn) sind die gesamten Seminargebühren zu entrichten, sofern kein/e Ersatzteilnehmer/in benannt werden kann. Die Seminare werden jeweils nur bei genügender TeilnehmerInnenzahl durchgeführt. Jede/r Gruppenteilnehmer/in nimmt eigenverantwortlich an dem Seminar teil.
Wir freuen uns sehr, für den Haupttag der diesjährigen Tagung ein vielfältiges und international besetztes Programm präsentieren zu dürfen. Unsere Referent:innen aus Psychiatrie, Psychotherapie, Neurowissenschaften, Ethik und Digitalforschung beschäftigen sich seit vielen Jahren mit den Chancen und Herausforderungen, die der Einsatz künstlicher Intelligenz für die psychotherapeutische Praxis und das menschliche Erleben mit sich bringt.
In ihren Vorträgen geben Paolo Raile, Philipp Kellmeyer, Stefan Kühne und Martin Steppan Einblicke in aktuelle Entwicklungen an der Schnittstelle von Psychotherapie, Technologie und klinischer Versorgung. Sie beleuchten, wie KI-gestützte Systeme therapeutische Prozesse unterstützen können, welche ethischen Fragen dabei entstehen, welche Risiken und Begrenzungen bestehen und wie sich die therapeutische Beziehung unter digitalen Bedingungen verändert.ne Möglichkeiten auf und bietet Raum für Erfahrungsaustausch, Fallbesprechungen und Fragen.
Organisation: Ueli Kramer, Markus Böckle & Katharina Kubera
Österreichisches, Schweizerisches und Deutsches Netzwerk der Society for the Exploration of Psychotherapy Integration (SEPI)
Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP)
Österreichische Gesellschaft für Integrative Therapie (ÖGIT)
in Zusammenarbeit mit: Universität Lausanne (Lausanne, Schweiz) & Karl Landsteiner Privatuniversität (Krems, Österreich)
Zeit: 20. Juni 2026 (7AE)
Ort: vorarlberg museum, Kornmarktplatz 1, 6900 Bregenz
Kosten: zwischen 80,00 € und 160,00 € (je nach Frühbucher / online / Ermäßigung)
Anmeldung: https://www.intpsy3.at
Zwangsstörungen in a nutshell: Symptomatik, Diagnostik und Behandlung – und ein Plädoyer für die Einbindung von Expositionen in integrative Behandlungskonzepte
Zwangsstörungen zählen zu den hartnäckigsten und zugleich belastendsten psychischen Erkrankungen. Die vielgestaltigen Symptomprofile gehen häufig mit erheblichen Einschränkungen der Alltagsbewältigung und einem hohen Chronifizierungsrisiko einher. Der Abend bietet einen kompakten Überblick über die Breite von Zwangssymptomen sowie ihre diagnostische Einordnung nach ICD-10 und ICD-11. Zudem wird der aktuelle Stand evidenzbasierter Behandlung dargestellt: die kognitive Verhaltenstherapie mit Schwerpunkt auf Expositionen mit Reaktionsverhinderung (ERP) gilt laut S3-Leitlinie (2022) als der wirksamste Ansatz in der Therapie von Zwangsstörungen.
Aus Sicht der Vortragenden lassen sich störungsspezifisches Wissen und verhaltenstherapeutische Interventionen sehr gut mit dem prozessualen, intersubjektiven und phänomenologisch orientierten Vorgehen der Integrativen Therapie verbinden.
Auf Basis eigener Praxiserfahrungen wird praxisnah und konkret beschrieben, wie Expositionen vorbereitet werden können, welche Schritte im Vorfeld wichtig sind und worauf Therapeut:innen während der Durchführung achten sollten.
Raum für Diskussion, kollegialen Erfahrungsaustausch und Vernetzung runden den Abend ab.
Datum: 25.03.2026, 14:00 – 16:30 Uhr (3AE)
Ort: Salon des Pfarrhauses der Herz-Jesu Kirche Sparbersbachgasse 58/2. Stock, 8010 Graz
Input: Mag. Martina Simbürger MAS
Integrative Therapeutin; akadem. Abschlussarbeit über die Behandlung von Zwangsstörungen; Besuch von Seminaren des „Marburger Zwangscurriculums“ und Teil des „Netzwerktreffen Intensive Exposition bei Zwangsstörungen“
Kosten: 30,00 Euro (inkl. Getränke)
Die zugehörige Rechnung folgt nach der Anmeldung, bitte erst danach (mit Rechnungsnummer als Zahlungsreferenz) einzahlen
Für die Veranstaltung wird eine Bestätigung mit 3 Fortbildungseinheiten ausgestellt
Anmeldung: seminare@oegit.at (Stichwort: „Zwang-Graz“)
Im Fokus des Seminars steht die psychotherapeutische Behandlung von Patient:innen, die eine Person in ihrer Familie haben, die eine Abhängigkeit oder einen missbräuchlichen Konsum entwickelt oder bereits entwickelt hat. Vielen Psychotherapeut:innen ist zwar bewusst, dass ihre Patient:innen eine konsumierende oder abhängige Person in ihrer Familie haben, wissen aber nicht, wie gezielt unterstützt werden kann. Familien leiden auf unterschiedlichen Ebenen unter der Abhängigkeit der Familienangehörigen. Nicht nur Partner:innen oder Kinder in Bezug auf ihre Eltern können betroffen sein, sondern auch Eltern, wenn ihre Kinder ein missbräuchliches Konsumverhalten oder eine Abhängigkeit entwickeln. Gefühle von Ohnmacht, Wut, Hilflosigkeit, aber auch Verzweiflung sind ständige Begleiter der Betroffenen. Mithilfe dieses Seminars sollen die Grundlagen für das Thema „Sucht im Familiensystem nähergebracht werden. Auch Tipps und Tricks, wie auch die Arbeit mit diesen Patient:innen gut gelingen kann, werden den Teilnehmer:innen nähergebracht.
Dieses Seminar setzt den Besuch des Seminars oder der Onlineeinführung „das kleine Einmaleins der integrativen Suchttherapie“ voraus.aare gut begleiten zu können. Das Seminar zeigt verschiedene Möglichkeiten auf und bietet Raum für Erfahrungsaustausch, Fallbesprechungen und Fragen.
Leitung: Schubert-Hager Melanie, BA MA MSc MSc (Bildungswissenschaft, Psychotherapie, Suchtberatung und Prävention),
Angestelltenverhältnis in der Langzeitdrogentherapie des API in Niederösterreich und übt dort eine psychotherapeutische Tätigkeit aus. Zudem arbeitet sie in freier Praxis und behandelt oft suchtkranke Patient:innen.
Zeit: Samstag, 24. Oktober 2026 von 9.00 – 17.30 (8AE)
Ort: im Hinterhaus 1070 Wien, Schottenfeldgasse 12
Kosten: 160,00 € (für ÖGIT-Mitglieder) / 190,00 € (für Nichtmitglieder)
(jeweils ohne Unterkunft und Verpflegung)
Die zugehörige Rechnung folgt nach der Anmeldung, bitte erst danach (mit Rechnungsnummer als Zahlungsreferenz) einzahlen
Anmeldung: seminare@oegit.at („Sucht/Familie“)
Stornobedingungen: Nach Eingang der Seminargebühr erhalten Sie eine Anmeldebestätigung. Sollte das Seminar schon belegt sein, werden Sie auf unserer Warteliste vorgemerkt und benachrichtigt, falls ein Platz frei wird. Eine rasche Anmeldung wird empfohlen, da die Anmeldungen in der Reihenfolge ihres Einlangens berücksichtigt werden und die Gruppenräume und Unterkünfte spätestens bis zum Anmeldeschluss verbindlich gebucht werden müssen. Bei Rücktritt nach Anmeldeschluss (3 Wochen vor Seminarbeginn) sind die gesamten Seminargebühren zu entrichten, sofern kein/e Ersatzteilnehmer/in benannt werden kann. Die Seminare werden jeweils nur bei genügender TeilnehmerInnenzahl durchgeführt. Jede/r Gruppenteilnehmer/in nimmt eigenverantwortlich an dem Seminar teil.
Der Atem lässt die Einheit von Körper-Seele-Geist erfahrbar werden und hat integrative Kraft. Bewusst atmen sollte daher „Thema“ in der Integrativen Therapie sein. Als feinstes inneres Instrument, das wir haben, kann er uns lehren, gut auf uns selbst zu hören und gesund zu leben. Er zieht sich zurück oder bildet unphysiologische Muster, wenn die Lebensgestaltung uns chronisch überfordert oder Lebenserfahrungen schädigenden Einfluss auf uns genommen haben. Aber: Der Atem ist und bleibt immer „das Heile“ in uns, denn er selbst kann nicht krank werden.
In der psychotherapeutischen Praxis gibt es viele Möglichkeiten, den Atem sinnvoll zu integrieren: übend, erlebnisorientiert und – bei ausreichender Erfahrung – auch aufdeckend. Dieser Tageskurs gibt dazu theoretische Impulse und praktische Anregungen.
Leitung: Peter Cubasch, MSc, Psychotherapeut (Humanistischer Cluster/Integrative Therapie), Supervisor
Zeit: Samstag, 21. November 2026 von 9.00 – 17.00 (8AE)
Ort: im Hinterhaus 1070 Wien, Schottenfeldgasse 12
Kosten: 160,00 € (für ÖGIT-Mitglieder) / 190,00 € (für Nichtmitglieder)
(jeweils ohne Unterkunft und Verpflegung)
Die zugehörige Rechnung folgt nach der Anmeldung, bitte erst danach (mit Rechnungsnummer als Zahlungsreferenz) einzahlen
Anmeldung: seminare@oegit.at („PBT“)
Stornobedingungen: Nach Eingang der Seminargebühr erhalten Sie eine Anmeldebestätigung. Sollte das Seminar schon belegt sein, werden Sie auf unserer Warteliste vorgemerkt und benachrichtigt, falls ein Platz frei wird. Eine rasche Anmeldung wird empfohlen, da die Anmeldungen in der Reihenfolge ihres Einlangens berücksichtigt werden und die Gruppenräume und Unterkünfte spätestens bis zum Anmeldeschluss verbindlich gebucht werden müssen. Bei Rücktritt nach Anmeldeschluss (3 Wochen vor Seminarbeginn) sind die gesamten Seminargebühren zu entrichten, sofern kein/e Ersatzteilnehmer/in benannt werden kann. Die Seminare werden jeweils nur bei genügender TeilnehmerInnenzahl durchgeführt. Jede/r Gruppenteilnehmer/in nimmt eigenverantwortlich an dem Seminar teil.
Veranstaltungen außerhalb der ÖGIT (Verantwortung liegt bei den jeweiligen Veranstalter*innen):