Die Österreichischen Gesellschaft für Integrative Therapie (ÖGIT) ist als psychotherapeutische Ausbildungseinrichtung mit der methodenspezifischen Ausrichtung „Integrative Therapie“ anerkannt. Ebenso wurde das Weiterbildungscurriculum der ÖGIT für den Bereich Säuglings-, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie in die Liste der Weiterbildungseinrichtungen aufgenommen.
Informationen zu den Ausbildungslehrgängen im Fachspezifikum „Integrative Therapie“ finden Sie hier.
Informationen zum Weiterbildungscurriculum in Integrativer Säuglings-, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie finden Sie hier.
Fortbildungen 2026/2027
Selbstberührung begegnet uns im Alltag häufig – jedoch meist unbewusst und kaum beachtet. Auch im therapeutischen Kontext wurde sie bislang übersehen oder nur selten systematisch eingesetzt. Dabei stellt sie eine sanfte und zugleich wirksame Möglichkeit der Selbstregulation und Selbstheilung dar, die Patient:innen eigenständig anwenden können. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Tatsache, dass die Anwenderin beziehungsweise der Anwender zugleich handelnde und wahrnehmende Person in Personalunion ist. In dieser unmittelbaren Selbstbegegnung liegt ein wesentliches Potenzial: Körperliche Empfindung, achtsame Präsenz und Handlungen mit feinen Regulationen fallen zusammen.
Idiopraxie eröffnet damit eine freundliche, selbstbestimmte Weise, den eigenen Körper und die seelische Dimension des Erlebens neu kennenzulernen unabhängig davon, welche Verletzungen oder Defiziterfahrungen ein Mensch in seiner Lebensgeschichte gemacht hat. Idiopraxie kann helfen, Erfahrungen zu integrieren, innere Ressourcen zu stärken und den Leib auf angenehme Weise kennenzulernen und zu bewohnen.
In diesem Workshop stellen Peter Cubasch und Markus Böckle, die Autoren des Buches „Idiopraxie. Die Kraft der Selbstberührung“, ihr Konzept der intentionalen Selbstberührung vor. Der Kurs verbindet Theorie und Praxis und bietet Raum für Fragen zur individuellen Anpassung und zum Transfers in den beruflichen oder persönlichen Alltag.
Leitung:
Peter Cubasch,
Studium der Sportwissenschaften, Musikerziehung und Pädagogik, Musik- und Tanzstudium am Orff-Institut in Salzburg, Ausbildung in Integrativer Therapie, Musiktherapie sowie Leib- und Bewegungstherapie am FPI/EAG, ist Imago-Paartherapeut, Atemtherapeut, Lachyoga- und Ayurveda-Yogalehrer. Universitätslehrer am Mozarteum Salzburg, an der Universität der Künste Berlin, an der Donau-Universität Krems sowie an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik in Wien. Leiter der Wiener Atemschule. Er ist tätig in privater Praxis in Wien sowie als Referent und Kursleiter.
Markus Böckle, Mag. Mag. Dr., MSc,
Philosoph, Kognitionsbiologe, ist Psychotherapeut (Integrative Therapie) und Coach in eigener Praxis und Wissenschaftlicher Mitarbeiter (PostDoc) an der Karl Landsteiner Privatuniversität; Lehrbeauftragter an der DonauUniversität Krems (DUK), dem Österreichischen Arbeitskreis für Gruppentherapie und Gruppendynamik (ÖAGG), Er ist Leiter des Departments für Wissenschaft und Forschung beim Österreichischen Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP. Er forscht und publiziert im Bereich der Psychotherapie, Psychiatrie, Philosophie und Kognitionswissenschaften.
Zeit: Samstag, 09. Mai 2026 von 10.30 – 18.00
Ort: Institut Schmida, Lehargasse 1/2, 1060 Wien
Kosten: Kostenlos für alle ÖGIT-Mitglieder / 90,00 € (für Nichtmitglieder)
(jeweils ohne Unterkunft und Verpflegung)
Die zugehörige Rechnung folgt nach der Anmeldung, bitte erst danach (mit Rechnungsnummer als Zahlungsreferenz) einzahlen
Anmeldung: seminare@oegit.at („Idiopraxie“)
Jede/r Gruppenteilnehmer/in nimmt eigenverantwortlich an dem Workshop teil.
Stornobedingungen: Nach Eingang der Seminargebühr erhalten Sie eine Anmeldebestätigung. Sollte das Seminar schon belegt sein, werden Sie auf unserer Warteliste vorgemerkt und benachrichtigt, falls ein Platz frei wird. Eine rasche Anmeldung wird empfohlen, da die Anmeldungen in der Reihenfolge ihres Einlangens berücksichtigt werden und die Gruppenräume und Unterkünfte spätestens bis zum Anmeldeschluss verbindlich gebucht werden müssen. Bei Rücktritt nach Anmeldeschluss (3 Wochen vor Seminarbeginn) sind die gesamten Seminargebühren zu entrichten, sofern kein/e Ersatzteilnehmer/in benannt werden kann. Die Seminare werden jeweils nur bei genügender TeilnehmerInnenzahl durchgeführt. Jede/r Gruppenteilnehmer/in nimmt eigenverantwortlich an dem Seminar teil.
Paar- und Beziehungsprobleme sind häufig Themen in der Psychotherapie. Auch wenn nur eine Person darüber berichtet, so ist die Partner:in doch im Raum mit anwesend. Manchmal wird es gewünscht und notwendig, den Partner oder die Partnerin in den therapeutischen Prozess einzubeziehen und paartherapeutisch zu arbeiten. Oftmals möchten Paare auch von vornherein eine Paartherapie machen. Sind Sie als Integrative Therapeut:innen und psychosoziale Berater:innen motiviert und gut darauf vorbereitet, mit Paaren zu arbeiten?
- Was ist anders in der Arbeit mit Paaren im Vergleich zur „Einzeltherapie“.
- Gibt es Themen, die immer wieder auftauchen?
- Welches sind besondere Herausforderungen und „Fallen“ in der Paartherapie?
- Welche Interventionen, Methoden und Techniken sind erfolgversprechend?
Die Integrative Therapie stellt – von der Metatheorie bis zur Praxeologie – ein vielseitiges und kreatives therapeutisches Handwerkszeug bereit, um Paare gut begleiten zu können. Das Seminar zeigt verschiedene Möglichkeiten auf und bietet Raum für Erfahrungsaustausch, Fallbesprechungen und Fragen.
Leitung: Cornelia Cubasch-König, MSc.
Psychotherapeutin (Humanischtischer Cluster/Integrative Therapie), Paartherapeutin und Supervisorin, Lehrtherapeutin ÖGIT/UWK
Zeit: Samstag, 30. Mai 2026 von 9.00 – 17.30 (8AE)
Ort: im Salon des Pfarrhauses der Herz-Jesu Kirche, Sparbersbachgasse 58/2. Stock, 8010 Graz
Kosten: 160,00 € (für ÖGIT-Mitglieder) / 190,00 € (für Nichtmitglieder)
(jeweils ohne Unterkunft und Verpflegung)
Die zugehörige Rechnung folgt nach der Anmeldung, bitte erst danach (mit Rechnungsnummer als Zahlungsreferenz) einzahlen
Anmeldung: seminare@oegit.at („Paare“)
Stornobedingungen: Nach Eingang der Seminargebühr erhalten Sie eine Anmeldebestätigung. Sollte das Seminar schon belegt sein, werden Sie auf unserer Warteliste vorgemerkt und benachrichtigt, falls ein Platz frei wird. Eine rasche Anmeldung wird empfohlen, da die Anmeldungen in der Reihenfolge ihres Einlangens berücksichtigt werden und die Gruppenräume und Unterkünfte spätestens bis zum Anmeldeschluss verbindlich gebucht werden müssen. Bei Rücktritt nach Anmeldeschluss (3 Wochen vor Seminarbeginn) sind die gesamten Seminargebühren zu entrichten, sofern kein/e Ersatzteilnehmer/in benannt werden kann. Die Seminare werden jeweils nur bei genügender TeilnehmerInnenzahl durchgeführt. Jede/r Gruppenteilnehmer/in nimmt eigenverantwortlich an dem Seminar teil.
Wir freuen uns sehr, für den Haupttag der diesjährigen Tagung ein vielfältiges und international besetztes Programm präsentieren zu dürfen. Unsere Referent:innen aus Psychiatrie, Psychotherapie, Neurowissenschaften, Ethik und Digitalforschung beschäftigen sich seit vielen Jahren mit den Chancen und Herausforderungen, die der Einsatz künstlicher Intelligenz für die psychotherapeutische Praxis und das menschliche Erleben mit sich bringt.
In ihren Vorträgen geben Paolo Raile, Philipp Kellmeyer, Stefan Kühne und Martin Steppan Einblicke in aktuelle Entwicklungen an der Schnittstelle von Psychotherapie, Technologie und klinischer Versorgung. Sie beleuchten, wie KI-gestützte Systeme therapeutische Prozesse unterstützen können, welche ethischen Fragen dabei entstehen, welche Risiken und Begrenzungen bestehen und wie sich die therapeutische Beziehung unter digitalen Bedingungen verändert.ne Möglichkeiten auf und bietet Raum für Erfahrungsaustausch, Fallbesprechungen und Fragen.
Organisation: Ueli Kramer, Markus Böckle & Katharina Kubera
Österreichisches, Schweizerisches und Deutsches Netzwerk der Society for the Exploration of Psychotherapy Integration (SEPI)
Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP)
Österreichische Gesellschaft für Integrative Therapie (ÖGIT)
in Zusammenarbeit mit: Universität Lausanne (Lausanne, Schweiz) & Karl Landsteiner Privatuniversität (Krems, Österreich)
Zeit: 20. Juni 2026 (7AE)
Ort: vorarlberg museum, Kornmarktplatz 1, 6900 Bregenz
Kosten: zwischen 80,00 € und 160,00 € (je nach Frühbucher / online / Ermäßigung)
Anmeldung: https://www.intpsy3.at
Zwangsstörungen in a nutshell: Symptomatik, Diagnostik und Behandlung – und ein Plädoyer für die Einbindung von Expositionen in integrative Behandlungskonzepte
Zwangsstörungen zählen zu den hartnäckigsten und zugleich belastendsten psychischen Erkrankungen. Die vielgestaltigen Symptomprofile gehen häufig mit erheblichen Einschränkungen der Alltagsbewältigung und einem hohen Chronifizierungsrisiko einher. Der Abend bietet einen kompakten Überblick über die Breite von Zwangssymptomen sowie ihre diagnostische Einordnung nach ICD-10 und ICD-11. Zudem wird der aktuelle Stand evidenzbasierter Behandlung dargestellt: die kognitive Verhaltenstherapie mit Schwerpunkt auf Expositionen mit Reaktionsverhinderung (ERP) gilt laut S3-Leitlinie (2022) als der wirksamste Ansatz in der Therapie von Zwangsstörungen.
Aus Sicht der Vortragenden lassen sich störungsspezifisches Wissen und verhaltenstherapeutische Interventionen sehr gut mit dem prozessualen, intersubjektiven und phänomenologisch orientierten Vorgehen der Integrativen Therapie verbinden.
Auf Basis eigener Praxiserfahrungen wird praxisnah und konkret beschrieben, wie Expositionen vorbereitet werden können, welche Schritte im Vorfeld wichtig sind und worauf Therapeut:innen während der Durchführung achten sollten.
Raum für Diskussion, kollegialen Erfahrungsaustausch und Vernetzung runden den Abend ab.
Datum: 26.06.2026, 14:00 – 16:30 Uhr (3AE)
Ort: Salon des Pfarrhauses der Herz-Jesu Kirche Sparbersbachgasse 58/2. Stock, 8010 Graz
Input: Mag. Martina Simbürger MAS
Integrative Therapeutin; akadem. Abschlussarbeit über die Behandlung von Zwangsstörungen; Besuch von Seminaren des „Marburger Zwangscurriculums“ und Teil des „Netzwerktreffen Intensive Exposition bei Zwangsstörungen“
Kosten: 30,00 Euro (inkl. Getränke)
Die zugehörige Rechnung folgt nach der Anmeldung, bitte erst danach (mit Rechnungsnummer als Zahlungsreferenz) einzahlen
Für die Veranstaltung wird eine Bestätigung mit 3 Fortbildungseinheiten ausgestellt
Anmeldung: seminare@oegit.at (Stichwort: „Zwang-Graz“)
Heilsame Rahmenbedingungen in der Psychotherapie: Die Bedeutung von Raum, Zeit und anderen Wirkfaktoren
Lesung und Gespräch Nicht nur theoretische Konzepte oder Methoden und Techniken bestimmen das, was in der Psychotherapie wirkt, sondern auch ganz nüchterne Faktoren wie der Ort, an dem Psychotherapie stattfindet, zeitliche Vereinbarungen, organisatorischer Hintergrund, finanzielle Regelungen, sprachliche Grenzen, Verschriftlichungen, etc.
Von solchen Rahmenbedingungen handelt das neue Buch von René Reichel, und darüber möchte er an diesem Abend sprechen und diskutieren.
Datum: 14.10.2026, 18:30 – 21:00 Uhr (3AE)
Ort: Im Hinterhaus, Schottenfeldgasse 12/6, 1070 Wien
Input: Dr. René Reichel, MSc
Psychotherapeut (Integrative Therapie) und Supervisor in freier Praxis. Lehrtherapeut (IT) und langjähriger Mitarbeiter und Lehrgangsleiter am Departement für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit an der Donau Universität Krems
Kosten: 30,00 Euro
Überweisung nach Erhalt der Rechnung. Für die Veranstaltung wird eine Bestätigung mit 3 Fortbildungseinheiten ausgestellt.
Anmeldung: seminare@oegit.at (Stichwort: „Rahmenbedingungen“)
Im Fokus des Seminars steht die psychotherapeutische Behandlung von Patient:innen, die eine Person in ihrer Familie haben, die eine Abhängigkeit oder einen missbräuchlichen Konsum entwickelt oder bereits entwickelt hat. Vielen Psychotherapeut:innen ist zwar bewusst, dass ihre Patient:innen eine konsumierende oder abhängige Person in ihrer Familie haben, wissen aber nicht, wie gezielt unterstützt werden kann. Familien leiden auf unterschiedlichen Ebenen unter der Abhängigkeit der Familienangehörigen. Nicht nur Partner:innen oder Kinder in Bezug auf ihre Eltern können betroffen sein, sondern auch Eltern, wenn ihre Kinder ein missbräuchliches Konsumverhalten oder eine Abhängigkeit entwickeln. Gefühle von Ohnmacht, Wut, Hilflosigkeit, aber auch Verzweiflung sind ständige Begleiter der Betroffenen. Mithilfe dieses Seminars sollen die Grundlagen für das Thema „Sucht im Familiensystem nähergebracht werden. Auch Tipps und Tricks, wie auch die Arbeit mit diesen Patient:innen gut gelingen kann, werden den Teilnehmer:innen nähergebracht.
Dieses Seminar setzt den Besuch des Seminars oder der Onlineeinführung „das kleine Einmaleins der integrativen Suchttherapie“ voraus.aare gut begleiten zu können. Das Seminar zeigt verschiedene Möglichkeiten auf und bietet Raum für Erfahrungsaustausch, Fallbesprechungen und Fragen.
Leitung: Schubert-Hager Melanie, BA MA MSc MSc (Bildungswissenschaft, Psychotherapie, Suchtberatung und Prävention),
Angestelltenverhältnis in der Langzeitdrogentherapie des API in Niederösterreich und übt dort eine psychotherapeutische Tätigkeit aus. Zudem arbeitet sie in freier Praxis und behandelt oft suchtkranke Patient:innen.
Zeit: Samstag, 24. Oktober 2026 von 9.00 – 17.30 (8AE)
Ort: im Hinterhaus 1070 Wien, Schottenfeldgasse 12
Kosten: 160,00 € (für ÖGIT-Mitglieder) / 190,00 € (für Nichtmitglieder)
(jeweils ohne Unterkunft und Verpflegung)
Die zugehörige Rechnung folgt nach der Anmeldung, bitte erst danach (mit Rechnungsnummer als Zahlungsreferenz) einzahlen
Anmeldung: seminare@oegit.at („Sucht/Familie“)
Stornobedingungen: Nach Eingang der Seminargebühr erhalten Sie eine Anmeldebestätigung. Sollte das Seminar schon belegt sein, werden Sie auf unserer Warteliste vorgemerkt und benachrichtigt, falls ein Platz frei wird. Eine rasche Anmeldung wird empfohlen, da die Anmeldungen in der Reihenfolge ihres Einlangens berücksichtigt werden und die Gruppenräume und Unterkünfte spätestens bis zum Anmeldeschluss verbindlich gebucht werden müssen. Bei Rücktritt nach Anmeldeschluss (3 Wochen vor Seminarbeginn) sind die gesamten Seminargebühren zu entrichten, sofern kein/e Ersatzteilnehmer/in benannt werden kann. Die Seminare werden jeweils nur bei genügender TeilnehmerInnenzahl durchgeführt. Jede/r Gruppenteilnehmer/in nimmt eigenverantwortlich an dem Seminar teil.
Der Atem lässt die Einheit von Körper-Seele-Geist erfahrbar werden und hat integrative Kraft. Bewusst atmen sollte daher „Thema“ in der Integrativen Therapie sein. Als feinstes inneres Instrument, das wir haben, kann er uns lehren, gut auf uns selbst zu hören und gesund zu leben. Er zieht sich zurück oder bildet unphysiologische Muster, wenn die Lebensgestaltung uns chronisch überfordert oder Lebenserfahrungen schädigenden Einfluss auf uns genommen haben. Aber: Der Atem ist und bleibt immer „das Heile“ in uns, denn er selbst kann nicht krank werden.
In der psychotherapeutischen Praxis gibt es viele Möglichkeiten, den Atem sinnvoll zu integrieren: übend, erlebnisorientiert und – bei ausreichender Erfahrung – auch aufdeckend. Dieser Tageskurs gibt dazu theoretische Impulse und praktische Anregungen.
Leitung: Peter Cubasch, MSc, Psychotherapeut (Humanistischer Cluster/Integrative Therapie), Supervisor
Zeit: Samstag, 21. November 2026 von 9.00 – 17.00 (8AE)
Ort: im Hinterhaus 1070 Wien, Schottenfeldgasse 12
Kosten: 160,00 € (für ÖGIT-Mitglieder) / 190,00 € (für Nichtmitglieder)
(jeweils ohne Unterkunft und Verpflegung)
Die zugehörige Rechnung folgt nach der Anmeldung, bitte erst danach (mit Rechnungsnummer als Zahlungsreferenz) einzahlen
Anmeldung: seminare@oegit.at („PBT“)
Stornobedingungen: Nach Eingang der Seminargebühr erhalten Sie eine Anmeldebestätigung. Sollte das Seminar schon belegt sein, werden Sie auf unserer Warteliste vorgemerkt und benachrichtigt, falls ein Platz frei wird. Eine rasche Anmeldung wird empfohlen, da die Anmeldungen in der Reihenfolge ihres Einlangens berücksichtigt werden und die Gruppenräume und Unterkünfte spätestens bis zum Anmeldeschluss verbindlich gebucht werden müssen. Bei Rücktritt nach Anmeldeschluss (3 Wochen vor Seminarbeginn) sind die gesamten Seminargebühren zu entrichten, sofern kein/e Ersatzteilnehmer/in benannt werden kann. Die Seminare werden jeweils nur bei genügender TeilnehmerInnenzahl durchgeführt. Jede/r Gruppenteilnehmer/in nimmt eigenverantwortlich an dem Seminar teil.
„Klopftechniken“ – eine gut wirksame und leicht anwendbare Zusatztechnik im individuell zugepassten „Bündel an Therapiemaßnahmen“.
PEP (Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie) nach Michael Bohne als eine Variante der sogenannten „Klopftechniken“ kann aus neurobiologischer Perspektive auf ähnliche Wirkfaktoren – z. B. auf das sogenannte „Prozessieren“ und die bifokale Achtsamkeit – zurückgeführt werden wie das hochwirksame, forschungsgestützte und neurowissenschaftlich begründete EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing nach Francine Shapiro). Es ist jedoch im Umgang mit belastendem bis traumatischem Erleben ein schonenderer und besser intersubjektiv regulierbarer Zugang als letzteres. Darüber hinaus eignet sich PEP für viele Patient*nnen als effiziente Selbsthilfe-Methode bei belastenden Emotionen und dysfunktionalen Kognitionen bzw. dysfunktionalen Grundüberzeugungen, wodurch sich deren Selbstwirksamkeitserleben erhöht. Auf dem Hintergrund neuerer Forschungsergebnisse zu unserem Tastsinnesorgan (Grunwald, „Homo hapticus“, 2017) kann PEP auch als eine strukturierte, wirksame Methode einer Stressregulierenden Selbstberührung angesehen werden.
Etwa eine Woche vor Beginn der Lehrveranstaltung wird an die Teilnehmer*innen ein ausführliches Handout verschickt, sodass man ohne Zusatzliteratur auskommen und die Mitschrift sich auf persönliche Zusatzanmerkungen beschränken kann. Lediglich das kleine Büchlein von Michael Bohne „Bitte klopfen! Anleitung zur emotionalen Selbsthilfe“ um 10 € sei bereits an dieser Stelle als Ergänzung zum Handout empfohlen. Wenn es die Zeit erlaubt, kann man sich dann bei Interesse bereits im Vorfeld zur LV mit dieser ungewohnten Interventionsform ein wenig vertraut machen.
- In dieser Lehrveranstaltung werden Sie mit dem Standardvorgehen in dieser psychotherapeutischen Zusatzmethode praktisch vertraut gemacht und wie sich das mit der Integrativen Grundhaltung vereinbaren lässt.
- Sie lernen die dahinterstehenden, v. a. neurobiologisch begründeten Hypothesen über die möglichen Wirkfaktoren kennen.
- Auf diesem Verständnishintergrund werden Ähnlichkeiten und Unterschiede zum EMDR im Überblick aufgezeigt.
Leitung: Dr. Otto Hofer-Moser, MSc
Arzt für Allgemeinmedizin in Rosegg, Kärnten, seit 01.01.22 als Arzt in Pension. Lehrtherapeut der Österreichischen Ärztekammer, Balintgruppen-Leiter. Von 2008 – 2026 Lehrtherapeut der IT an der DUK, seit 2024 Mitglied des Lehrkörpers der ÖGIT mit den Schwerpunkten Leibtherapie, Psychosomatik und Trauma-Therapie. E-mail: otto.hofer-moser@aon.at
Zeit: Freitag, 19. Februar 2027 von 14.00 – 19.00
Samstag 20. Februar 2027 von 08.45 – 17.15 (13AE)
Ort: Seminar- und Tagungszentrum des Wiener Hilfswerks 1070 Wien, Schottenfeldgasse 29
Kosten: 250,00 € (für ÖGIT-Mitglieder) / 280,00 € (für Nichtmitglieder)
(jeweils ohne Unterkunft und Verpflegung)
Die zugehörige Rechnung folgt nach der Anmeldung, bitte erst danach (mit Rechnungsnummer als Zahlungsreferenz) einzahlen.
Anmeldung: seminare@oegit.at („Klopftechnik“)
Stornobedingungen: Nach Eingang der Seminargebühr erhalten Sie eine Anmeldebestätigung. Sollte das Seminar schon belegt sein, werden Sie auf unserer Warteliste vorgemerkt und benachrichtigt, falls ein Platz frei wird. Eine rasche Anmeldung wird empfohlen, da die Anmeldungen in der Reihenfolge ihres Einlangens berücksichtigt werden und die Gruppenräume und Unterkünfte spätestens bis zum Anmeldeschluss verbindlich gebucht werden müssen. Bei Rücktritt nach Anmeldeschluss (3 Wochen vor Seminarbeginn) sind die gesamten Seminargebühren zu entrichten, sofern kein/e Ersatzteilnehmer/in benannt werden kann. Die Seminare werden jeweils nur bei genügender TeilnehmerInnenzahl durchgeführt. Jede/r Gruppenteilnehmer/in nimmt eigenverantwortlich an dem Seminar teil.
Follow-up zum Seminar: „Klopftechniken“ – eine gut wirksame und leicht anwendbare Zusatztechnik im individuell zugepassten „Bündel an Therapiemaßnahmen“
Nur für Absolvent*innen des Seminars „Klopftechniken“
Leitung: Dr. Otto Hofer-Moser, MSc
Arzt für Allgemeinmedizin in Rosegg, Kärnten, seit 01.01.22 als Arzt in Pension. Lehrtherapeut der Österreichischen Ärztekammer, Balintgruppen-Leiter. Von 2008 – 2026 Lehrtherapeut der IT an der DUK, seit 2024 Mitglied des Lehrkörpers der ÖGIT mit den Schwerpunkten Leibtherapie, Psychosomatik und Trauma-Therapie. E-mail: otto.hofer-moser@aon.at
Zeit: 08. Oktober 2027 von 09.00 – 17.30 (8AE)
Ort: Seminar- und Tagungszentrum des Wiener Hilfswerks 1070 Wien, Schottenfeldgasse 29
Kosten: 150,00 € (für ÖGIT-Mitglieder) / 180,00 € (für Nichtmitglieder)
(jeweils ohne Unterkunft und Verpflegung)
Die zugehörige Rechnung folgt nach der Anmeldung, bitte erst danach (mit Rechnungsnummer als Zahlungsreferenz) einzahlen.
Anmeldung: seminare@oegit.at („Follow-up Klopftechnik“)
Stornobedingungen: Nach Eingang der Seminargebühr erhalten Sie eine Anmeldebestätigung. Sollte das Seminar schon belegt sein, werden Sie auf unserer Warteliste vorgemerkt und benachrichtigt, falls ein Platz frei wird. Eine rasche Anmeldung wird empfohlen, da die Anmeldungen in der Reihenfolge ihres Einlangens berücksichtigt werden und die Gruppenräume und Unterkünfte spätestens bis zum Anmeldeschluss verbindlich gebucht werden müssen. Bei Rücktritt nach Anmeldeschluss (3 Wochen vor Seminarbeginn) sind die gesamten Seminargebühren zu entrichten, sofern kein/e Ersatzteilnehmer/in benannt werden kann. Die Seminare werden jeweils nur bei genügender TeilnehmerInnenzahl durchgeführt. Jede/r Gruppenteilnehmer/in nimmt eigenverantwortlich an dem Seminar teil.
Veranstaltungen außerhalb der ÖGIT (Verantwortung liegt bei den jeweiligen Veranstalter*innen):