Kreative Köpfe

Integrative Methoden sind eng mit kreativen Medien und kreativem Ausdruck verbunden. Dies spiegelt sich auch in vielen kreativen Tätigkeiten unserer KollegInnen. In dieser Rubrik werden wir in unregelmäßigen Abständen über KollegInnen berichten, die neben ihrer psychotherapeutischen Tätigkeit auch mit ihrem kreativen Schaffen an die Öffentlichkeit getreten sind.


Conny Leonhardt

„Musik ist für mich eine Quelle der Inspiration, ein See der Berührung, ein Fluss der Bewegung und ein Meer des Ausdrucks. Wenn ich musiziere, bin ich im Flow.

Schon als Kind war die Musik der Ort an dem sich meine Seele am wohlsten gefühlt hat. Ich finde Freude im Musizieren an verschiedensten Instrumenten Freude. Am längsten hat mich das Klavier begleitet, später auch Gitarre und Ukulele, aber am meisten fühle ich mich im Gesang zuhause.

Möglichkeiten mich musikalisch zu entwickeln hatte ich vor allem als Mitglied der Reggae Band Conseptagons inklusive vielen Auftritten in Wiener Clubs und am Donauinselfest; in der Schmiede, ein einjährig stattfindendes Künstlerprojekt in Hallein, und mit allen  wunderbaren Menschen und Musikern mit denen ich im Laufe der Zeit jammen und für Konzerte zusammenarbeiten durfte.  Auch in meiner Arbeit als Klinische Psychologin und Psychotherapeutin der Integrativen Therapie sowie in der Erziehung meiner Tochter ist mir Musik stets ein treuer und unglaublich wichtiger Begleiter.

Im Moment begeistert mich vor allem die Rav Vast Drum, ein Instrument aus der Familie der Handpans, das Kombinieren dieses tief berührenden Instruments mit Gesang in Form von Cover- und eigenen Songs. Mein letztes musikalisches Projekt führte mich mit dem Song Falling slowly aus dem Film Once , gemeinsam mit Chris-handpan, zum Rav Drum Cover Contest wo wir  in der Kategorie RAV und Voice den dritten Platz erzielten.

Link zum Video:  https://www.youtube.com/watch?v=CxjJydocPlI

Derzeit setze ich Stimme und RAV Drum auch sehr gerne in meinem Yogaunterricht im ein. Weitere Konzerte und Musikprojekte sind in Vorbereitung. Ich freu mich, wenn du mir brav auf Facebook folgst :-): https://www.facebook.com/BRAV-1546829922278305/


Irma Drexler

„Musik gehört für mich zum Leben, wir die Luft zum Atmen. Sie dringt in mein Innerstes, berührt mich, bewegt mich.
Musik ist mein Seelenraum und zugleich Raum zum Seelentraum.
Musik schafft  in mir einen Freiraum, in dem Unmögliches möglich wird.
Musik kann mich wandeln und transformieren, Stimmungen modulieren und regulieren.
Musik beeinflusst und ergreift  Besitz.
Im Fluss sein. Getragen vom Rhythmus. Eingehüllt vom Klang der Melodie.
Dann verklingt sie, die Musik. Es ist still, oder? Innen  tönt es weiter.  Ein Ohrwurm!

Die Geige ist seit meinem 10. Lebensjahr eine ständige Begleiterin. Gehasst habe ich sie am Anfang, weil sie Enge und Einengung war – üben müssen, täglich …… Dann habe ich sie lieben gelernt, weil ich mit ihr meine Freiräume entdeckt habe. Im Straßenmusizieren, im Orchesterkonzertieren.

Neue Horizonte eröffneten sich mir durch die Aufgabe, zu Bewegungsimprovisationen im Rahmen von  Contact Improvisations Workshops Live-Musik zu machen, d.h. mit anderen Musiker/innen zu den aus dem Moment entstehenden  „Tänzen“  zu improvisieren – Impulse aus den Bewegungen ins musikalische Tun aufnehmend und zugleich Impulse gebend  mit der spontan entstehenden Musik für die Tänzer/innen. Viele „magic moments“, die in diesem Begegnungsraum erlebbar wurden.

Heute trete ich auf mit streich9: drei Geigen, ein Cello, ein Akkordeon und eine Mandoline. Wir machen musikalische Reisen in den Norden Europas,  nach Irland, in skandinavische Länder,  in den Balkan, nach Russland, Rumänien oder Bulgarien, lassen uns faszinieren von den eigenwilligen Melodien und Rhythmen und arrangieren sie für unsere Besetzung.  Hier kann ich „wuidln“ auf der Geige – wild sein und leidenschaftlich!

Ein sehr feines Format sind augenblicklich die Auftritte, in denen Literatur und Musik sich treffen.“