"Leben ist Bewegung, Bewegung ist Leben - bewegtes Leben ist gutes Leben."
(Hilarion Petzold)
News
Die Endberichte zur IBT-Forschung sind erschienen und können hier runtergeladen werden:
- "Effektivität Integrativer Bewegungstherapie"
- "Der Berufsalltag Integrativer BewegungstherapeutInnen"
Lehrgang: "Kreativer Tanz und Bewegungsheater"
Teil 2 und 3
Termin: 01/2012 - 11/2012
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Seminar: "Die Borderlinestörung und ihr Behandlungskonzept" - Leitung: Melitta Schwarzmann
Termin: 03.02.12 - 05.02.12
als Wahlpflichtfach für das Fachsepzifikum integrative Therapie anerkannt
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Tagung: "ÖGIT-Tagung"
Termin: 20.04.2012 - 21.04.2012
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Seminar: "Entspannungsseminar / IDR" - Leitung: Anton Leitner
Termin: 31.08.12 - 02.09.12
als Wahlpflichtfach für das Fachsepzifikum integrative Therapie anerkannt
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Seminar: "Integrative familiendynamische Diagnostik und szenische Exploration" - Leitung: Peter Osten
Termin: 28.09.12 - 30.09.12
als Wahlpflichtfach für das Fachsepzifikum integrative Therapie anerkannt
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Seminar: "Atem, Stimme und Bewegung" - Leitung: Peter Cubasch
Termin: 15.03. - 17.03.13
als Wahlpflichtfach für das Fachsepzifikum integrative Therapie anerkannt
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- Stellungnahme der ÖGIT zur Abschiebepraxis
- Vortrag Fr. Eppensteiner
- Vortrag Fr. Dr. Wild
- Powerpoint Vortrag Fr. Krista
- Powerpoint Vortrag Fr. Mag. Freithofer
- Powerpoint Vortrag Fr. Dr. Wolf
- Powerpoint Vortrag Fr. Dr. Gahleitner
Information für AbsolventInnen des Universitätslehrgangs „Bewegungstherapie“ (akad.)
Nach vielen Vorgesprächen und Klärung mit der Studienrechtsabteilung ist es möglich, Ihnen für den Universitätslehrgang „Psychosoziale Beratung“ (akademisch) Teile Ihres absolvierten Bewegungstherapie-Lehrgangs anrechnen zu können: Informationsbrief
Stellungnahme ÖGIT
Der Vorstand der ÖGIT hat in seiner Sitzung vom 15.10.2010 folgende Stellungnahme zur Abschiebung der Familie Komani verabschiedet:
Laut übereinstimmenden Medienberichten wurden am Morgen des 6. Oktober 2010 die achtjährigen Zwillinge Dorentina und Daniela Komani zusammen mit ihrem Vater von 15 bewaffneten WEGA-Beamten in Zivil abgeholt, im Polizeigefängnis zusammen in eine Zelle gesperrt und in der Folge in den Kosovo abgeschoben. Die Familie musste dabei ihre persönlichen Besitzgegenstände (so auch die Stofftiere der Kinder) zurücklassen. Die psychisch schwer kranke und suizidgefährdete Mutter der Zwillinge wird seit einigen Tagen in einer psychiatrischen Klinik behandelt und ist zur Zeit nicht ansprechbar. Die Familie lebte 6 Jahre lang in Österreich und galt als gut integriert. Dass es sich beim Vorgehen der Exekutive um keinen Einzefall handelte, zeigte kurz darauf der Versuch, die Schülerin Araksya M. durch fünf Beamte der Fremdenpolizei direkt aus der Schule heraus festnehmen und abschieben zu lassen.
Die Österreichische Gesellschaft für Integrative Therapie (ÖGIT), als Vertreterin eines in Österreich anerkannten psychotherapeutischen Fachspezifikums, sieht sich einer Tradition verpflichtet, in der nicht nur die individuelle Seite des Leids, sondern auch die strukturellen Ursachen mit in den Blick genommen werden.
Traumatisierungen im Sinne extremer Stimulierungssituationen, die vorhandene Bewältigungsstrategien von Menschen überfordern, können - so die aktuelle Forschungslage - schwerwiegende psychische Folgeerscheinungen nach sich ziehen. Umso erschreckender ist es, dass staatliche Organe an der Traumatisierung von Kindern und Familienmitgliedern mitwirken. Wer Kinder von bewaffneten Polizisten in ein Gefängnis bringen lässt, sie ohne Vorbereitung aus ihrem sozialen Umfeld reißt, sie in ein ihnen fremdes Land ausfliegen lässt und damit ein zweites Mal von der Mutter trennt, traumatisiert eine gesamte Familie und nimmt mit hoher Wahrscheinlichkeit schwere psychische Schädigungen in Kauf.
Das Einsperren von Kindern zusammen mit ihrem Vater als „familiengerecht" zu bezeichnen, ist purer Zynismus. Wir fordern die verantwortlichen Personen auf, sich im Sinne gelebter Mitmenschlichkeit für die körperliche und psychische Integrität aller in Österreich lebenden Menschen einzusetzen. Dazu gehören im vorliegenden Fall auch Schritte der Wiedergutmachung.
Angelika Jobst, Auguste Reichel, Franz Brunner, Rita De Domenicis, Gerhard Hintenberger, Theresa Müller-Resch
Antwortschreiben der Präsidentschaftskanzlei
Antwortschreiben des Innenministeriums